Seenixe die Nixe hätten wir gern mal getroffen

Die Hochseefischerei in der DDR, Rostock-Marienehe und Sassnitz

Trawler Typ II ROS 218 Oelsnitz im Hafen Rostock-Marienehe (weitere Bilder auf´s Bild Klicken)
Ist die Seefahrt lustig?
Ist die Seefahrt lustig?
Kombinatsflagge Deutsches Fischkombinat

 

Wie kam bei mir der Wunsch zur See fahren zu Stande: 

 

 

Eigentlich sollte ich dem Wunsch meiner Adoptiveltern nach Lehrer werden.

Aber wie das so ist hat man als Jugendlicher andere Interessen.

  Durch Spannungen in der Familie wuchs der Wunsch zeitig das Nest zu verlassen.

Die Neugier zur See wurde eigentlich durch meinen Vater erzeugt, denn er sprach oft von seinen Erlebnissen bei der Kriegsmarine über das Verhältnis der Seeleuten untereinander und die Beachtung der Matrosen im zivielen Sektor.

Eigentlich konnte ich mir keinen besseren Beruf vorstellen.

 

So kam mir eines Tages in der Wochenpost wie gerufen,  ein Inserat der Hochseefischerei Rostock in die Finger. Mit meinem Vater sprach ich darüber, dass ich hier nach Abschluss meiner Schulzeit die Lehre beginnen möchte.

   Zunächst haben meine Eltern versucht mir die Flausen aus dem Kopf zu schlagen.

Nachdem sie bemerkt hatten, dass der Wunsch zur Fischerei zu gehen kein Hirngespinst war, wurde ich dann doch in meinen Bemühungen unterstützt.

 Also, wie gesagt so getan, die Bewerbung wurde abgeschickt und ich musste nicht lange warten denn ich bekam eine Antwort die mich hoffen ließ.

 

Ich sollte mich einer Tauglichkeitsuntersuchung bei der Deutschen Bahn in Pasewalk unterziehen und das Ergebnis mit meiner Bewerbung einreichen.

 

So kam ich nach Marienehe und begann eine Lehre als Vollmatrose der deutschen Hochseefischerei.

 

Einen Satz den mein Vater bei der Unterzeichnung  meines Lehrvertrages sagte habe ich nie vergessen und dieser Satz hat mich einige Male daran erinnert weiter zu machen.

Er sagte: komme mir nicht nach Hause und sage der Beruf ist zu schwer !!! 

 

 

 

das LWH, hier wurden uns die Sporen beigebracht

Das Lehrlingswohnheim in Rostock-Marienehe ©K.-H. Gubick, LWH Rostock-Marienehe



Werft: VEB Volkswerft Stralsund,

Auftraggeber: VEB Fischkombinat Sassnitz,

Bild
Länge...............................80 m
Vermessung...................2580 BRT
Antriebsleistung................1660 PS
Geschwindigkeit................11,9 kn
Aktionsweite..................18850 sm
Besatzung........................59 Pers.
Preis.....................ca.12,4 Mill. M

Kennung...Schiffsname.....Indienst .....Außerdienst................Verbleib
SAS 501.....Stubnitz.........20.01.65.......15.05.92....ROS 701 nach Übernahme durch Fischfang Rostock 1984.
............................................................1992 verkauft, mobiles Kunst-Raum-Schiff, Rostocker Stadthafen.

SAS-501 "Stubnitz", Baunr. KTS 1, übergeben am 20.01.1965,


Bild
Foto: Kapitän Günter Kröger - Frosttrawler SAS 501 "Stubnitz"


Bild
Foto: Kapitän Günter Kröger - SAS 501" Stubnitz"

Hauptdaten:
Länge über alles:...............................79,80 m
Länge zwischen den Loten:....................71,00 m
Breite auf Spanten:.............................13,20 m
Seitenhöhe bis Hauptdeck:......................9,50 m
Tiefgang beladen:................................4,90 m
Deplacement:......................................3846 t
Tragfähigkeit:.....................................1538 t
Vermessung:...............................2585 BRT/1218 NRT
Antriebsleistung:
-beide Hauptmotoren zusammen...............985 kW
-beide Hauptmotoren und Zusatz E-Motor...1220 kW
Aktionsweite:....................................60 Tage
Dienstgeschwindigkeit:..........................11,9 kn
Kühlladeraumvolumen und-Kapazität:....1850 m³/1017 t

Solch ein Fang wurde erwartet aber nicht immer war er so von Erfolg gekrönt

Ein voller Steert ©geleu, das hat sich gelohnt....
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.... mehr über das Leben von und um die Hochseefischerei 

von Fahrensleuten, dann folgt den Link´s 

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